Dinkel Geshcichte

 

Die Geschichte des Dinkels reicht bis in die Jungsteinzeit zurück. Damals wurde der Dinkel bereits in Nord und Mitteleuropa angebaut. Er verbreitet sich über Jahrtausende auf der Welt. Im 18. Jahrhundert war Dinkel ein wichtiges Handelsgetreide. Anhand von verschiedenen Städtenamen in denen die Vorkommnis des Wortes Dinkels ist kann geschätzt werden wie hoch die Bedeutung des Getreides zu damaliger Zeit bereits war.

Da der Dinkel durch seine Hülle extrem wiederstandfähig und haltbar ist wurde er im Mittelalter von Christlichen Pilgerern überall mitgeführt und somit auch überall verteilt und bekannt.

Die Tradition, dass ein Teil des Dinkels schon vor der Reife, also noch grün geerntet wird, stammt aus dem Bedarf an nährstoffreichen Grundnahrungsmitteln für die Feldarbeit im Sommer. Das unreife Getreide, Grünkern genannt, ist nicht lagerfähig, weshalb es gedarrt, d. h. getrocknet wird. Grünkern ist nicht backbar, es kann zu Suppenoder Grünkernküchle verarbeitet werden.

Im 20. Jahrhundert verringerte sich der Anbau, da er schlechte Ernteerträge erbrachte. Außerdem ist das Spelzgetreide schlecht zu verarbeiten und backtechnisch kompliziert. In neuerer Zeit erlebt dieses Getreide wieder eine gewisse Renaissance, insbesondere im Biobereich, wohl auch, weil es von vielen Allergikern geschätzt wird. Insbesondere bei Baby- und Kindernahrung bildet Dinkel mittlerweile eine beliebte Alternative zu Weizen. Dinkel ist außerdem fester Bestandteil der modernen Hildegard-Medizin, die sich auf die mittelalterliche Mystikerin Hildegard von Bingen beruft.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Dinkel, letzter Zugriff 20.12.2013)

 

 

 

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